„Olga Scheps ist auf dem Weg zum Weltstar. Aber sie gibt sich nicht so. So elegant, glamourös und bildhübsch sie auch wirken mag, wenn man ihr persönlich begegnet. Der Erfolg ist ihr nicht zu Kopf gestiegen, sie gibt sich bescheiden. Und so spielt sie auch Klavier. Ihre von der Kritik gefeierten zwei CDs mit Werken russischer Komponisten und Chopin sind Dokumente der Zurückhaltung und Seriosität. Selbst bei virtuosen Werken neigt Olga Scheps niemals zum leeren Donnern, zum pianistisch krachenden Auftrumpfen.“
(Donaukurier, 21.12.12)
„Die in Köln von Pavel Gililov ausgebildete Russin spielt nicht nur hinreißend Klavier, sie präsentiert eine Persönlichkeit. Ergreifend emotional begegnete Scheps zu Beginn Frédéric Chopins Fantasie f-Moll op. 49, einem der längeren, überaus kontrastreichen Charakterstücke, die Chopin nach seiner Mallorca-Reise in Paris geschrieben hatte. Die starken Ausdruckswellen wirkten kaum affektiert, und doch wagte es Scheps, Chopin eine Dramatik zu verleihen, die man eher bei Liszt erwarten würde. Wundervoll gleichmäßig klangen die Triolenbegleitungen der linken Hand in Sergej Rachmaninoffs Préludes op. 23 Nr. 4, das noch ganz aus Schumanns Geiste zu stammen scheint. Scheps konzentrierte sich auf die weiten melodischen Linien, ohne dass dadurch auch nur ein Detail der Unterstimme zur Nebensache degradiert wurde. Im markanten, unterschwellig aggressiven Alla marcia des fünften Rachmaninoff-Préludes schöpfte Scheps die Forte-Passagen dann wieder voll aus. So offensiv und emotional hat man diese Werke eigentlich nur von Martha Argerich zu hören bekommen. In ihrer hohen Musikalität und Reife stellt Olga Scheps in der jungen Pianistenszene auch im Vergleich zu Lang Lang oder Hélène Grimaud ein außerordentliches Phänomen dar. (…) Olga Scheps hat in Hamburg jedenfalls erneut bewiesen, dass sie eines der interessantesten Talente ist, das die Klavierszene derzeit zu bieten hat.“
(Welt, Konzert in Hamburg / Laeiszhalle 19.10.11)
„Der Weg zum Herzen des Hörers ist steinig und weit. Nur wenigen Musikern ist es gegeben, das Geröll wegzusingen wie einst Orpheus. Olga Scheps ist eine davon. Was war es für eine Freude, ihr dabei zuzusehen, wie sie in ihrem hochgeschlossenen, femininen Ernst am Flügel saß und dem Spiel ihrer Arme und Hände mit dem ganzen, plastisch bewegten Körper Impulse gab. Denn all ihr Wiegen und Biegen war frei von Exaltiertheit; Scheps ist das glatte Gegenteil einer Showpianistin. Sie spielt so tief musikalisch, dass selbst kleine Fehlgriffe nicht den Eindruck außerordentlicher Kunst zu trüben vermögen. Bei ihr ist etwas Unmittelbares am Werk; in den metaphysischen Momenten dieses besonders in der zweiten Hälfte unvergesslich schönen Konzertabends schien es, als habe die Musik selbst sich diese Künstlerin gesucht, auf dass all das Unnennbare, wovon sie erzählt, durch diese Frau mit dem streng auf dem Kopf zusammengeknoteten Haar aufgehoben und weitergesagt werde.“
(Hamburger Abendblatt, Konzert in Hamburg / Laeiszhalle 19.10.11)
Am 19.12. war Olga Scheps zu Gast in Götz Alsmanns Nachtmusik. Die schönsten Bilder der Sendung sind hier zu sehen.
Zur neuen CD "Russian Album"
„Es wäre ganz leicht, die 1986 in Moskau geborene Pianistin Olga Scheps über ihr Aussehen zu definieren. Aber damit würde man der Brendel-Schülerin nun wirklich nicht gerecht. Ihr sinnliches Spiel verein Innigkeit und Tiefe- wie sie auf ihrem herrlich melancholischen „Russian Album“ mit Werken von Arenski, Balakirew oder Rubinstein eindrucksvoll demonstriert. 4 von 5 Sternen.“
(Stern, 28.10.2010)
„Die 24-jährige spielt, als bräuchte sie keine Technik - mal zärtlich-tänzerisch, mal voller leidenschaftlicher Energie. Dabei erweist sich die Pianistin wie schon bei ihrem Chopin-Album als Meisterin der Nuancen zwischen heiter und melancholisch. überhaupt sind es die Zwischentöne, die das Programm-Potpourri zwischen Tschaikowsky, Rubinstein und Rachmaninow unter ihren Fingern zu einem unaufhörlichen Strom von Sehnsüchten werden lassen.“
(MDR Figaro, 25.10.2010)
„Olga Scheps [...] lässt den Werken jene Behutsamkeit, jene dezent fließende Versonnenheit angedeihen, die schon ihren Chopin adelten.“
(Sächsische Zeitung, 22.10.2010)
„Olga Scheps gelingt es bei ihrem Russland-Album vor allem, das Melancholische hervorzuzaubern, Schleier von Trauer und Zurücknahme, von leichtem Weltschmerz und Seelenleid zu entfalten, etwa am Beginn von Mili Balakirevs „Au jardin“ (…) Wenn in Glinkas/Balakirevs „Lerche“ das Hauptthema einsetzt, darf man staunen: Wehmütiger, abschiedsnäher lässt sich dies kaum spielen- und das ganz ohne Kitsch. Symptomatisch auch, wie Scheps Rachmaninows g-Moll-Prélude deutet: ohne Kraftmeierei, sondern mit beinahe liedhafter Zurückhaltung. Insgesamt überzeugt ihr Ansatz, sich primär auf das Versonnene und Diskrete der ausgewählten Musik zu verlegen.“
(Fono Forum 01/2011)
„Wehmütiger, abschiedsnäher kann man diese Musik kaum spielen - und das ohne auf die Tränen- oder Kitschdrüse zu drücken […] Scheps hat mit ihrem russischen Album ein hervorragend zusammengestelltes Programm vorgelegt, das uns manche Tür zu einigen wenig bekannten Kostbarkeiten öffnet.“
(NDR online, 26.10.10)
"Sie beseelte die dunkle Sinnlichkeit des dMoll-Klavierkonzerts von Mozart mit ihrem klaren, elfenbeinhellen Ton und sanglicher Phrasierung."
(Hamburger Abendblatt, Konzert in Hamburg / Laeiszhalle 10.02.2011)
„Die in Moskau geborene Pianistin Olga Scheps ist ein Glücksfall. Die Schülerin von Alfred Brendel ist nicht nur meisterhaft an den Tasten, sie ist außerdem noch eloquent, schriftstellerisch begabt und ungemein foto- wie telegen. Stefan Raab lud die Trägerin des Klassik-Echo in seine Sendung.“
(TZ, Konzert in München / Cuvilliéstheater 26.11.10)
„Die junge Frau hat Nerven. Mitten in der heroischen As-Du-Polonaise von Frédéric Chopin ging im Cuvilliéstheater das Licht aus. Während die Computerpanne rasch behoben wurde, spielte Olga Scheps im Dunkel dieses Kraftstück auswendig weiter, als sei nichts geschehen. Auch sonst ist von diesem Chopinabend fast nur Positives zu berichten. Die 24-Jährige spielt technisch mühelos.“
(AZ, Konzert in München / Cuvilliéstheater 26.11.10)
„Der jungen Pianistin Olga Scheps, die die neue Saison der Meisterkonzerte in Aachen eröffnete, war in letzter Zeit einiges an Medienaufmerksamkeit zuteil geworden. Dass die 24-jährige, in Russland geborene und seit vielen Jahren in Deutschland lebende Nachwuchskünstlerin mehr ist als eine aparte junge Frau, die schön Klavier spielt, das wurde den Zuhörern schnell bewusst. Sie verfügt nicht nur über eine beachtliche spieltechnische Souveränität, sondern hat als eigenständige Künstlerpersönlichkeit einiges zu sagen. Ihr Programm mit romantischer Klaviermusik wurde eingerahmt von Werken des Jubilars Frédéric Chopin, zu dessen 200. Geburtstag sie kürzlich eine viel-beachtete CD herausbrachte. Als Zugabe servierte sie dem begeisterten Publikum Stücke von Glinka und Rachmaninoff.“
(Az-web.de, Konzert in Aachen 26.10.10)
Olga Scheps erhält Echo Klassik 2010:
Am 17. Oktober erhielt Olga Scheps den Echo Klassik 2010 als beste Nachwuchskünstlerin (Klavier) in der Essener Philharmonie von Martin Stadtfeld überreicht. Die Gala wurde von Thomas Gottschalk moderiert. Ein Interview mit Olga Scheps nach der Verleihung gibt es hier zu sehen.
Olga Scheps schreibt exklusiv über Chopin:
Olga Scheps schreibt ihre Gedanken zu Frédéric Chopin in der neu erschienenen Chopin-Biographie von Jens Peter Launert (MediaBuch Verlag, 72 Seiten, Hardcover, bestellbar hier). Und auf der dem Buch beiliegenden Musik-CD hört man sie mit Chopins Nocturne cis-Moll op. posthum.
Zum Konzert beim Klavierfestival Ruhr:
„…Olga Scheps ist… eindeutig ein Hauptgewinn“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.10)
„Wie sie da neue, eingedunkelte Farben auflegt… und dann innehält, quasi der Pause nachhorcht, das schafft Raum für ein ganz großes Panorama. Und so zieht diese dithyrambische Trauer-Sonate, die von kalter Sonne und welker Blüte erzählt, vielfach verschattet an uns vorüber, glockenhaft der Klavierton, fein die Dosierung der Dynamik, nirgends wird zu viel aufgetragen, ja, diese Lesart der Scheps hat fast altkluge Züge!
Noch fünf weitere Nachwuchspianisten, die beim Klavier-Festival Ruhr im letzten Jahr debütiert haben, werden… vorgestellt; nicht alles sind schon junge Meister, wie die Scheps.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.10)
Am 24. März war Olga Scheps zu Gast in Stefan Raabs "TV Total".
Link zu Chopin Walzer op. 69/2 bei TV Total
"Mazurken, Nocturnes, ein paar Etüden, Walzer, es ist ein Album zum Zurücklehnen, man vergisst beinahe, dass da noch eine junge Frau Klavier spielt.
Olga Scheps huldigt vor allem dem "Diener der Seele", wie Chopin einmal bewundernd von Heinrich Heine bezeichnet wurde."
Hessischer Rundfunk (hr2)
"Wir befinden uns im Chopin-Jahr, und aus Anlass des 200. Geburtstags des polnischen Komponisten wird es eine wahre Flut von neuen CDs geben. Das Debütalbum der erst 24 Jahre alten, aus Russland stammenden Pianistin Olga Scheps dürfte zu den besten gehören: Diese Etüden, Walzer und Mazurken leuchten in allen nur denkbaren Schattierungen. Glänzend."
(Stern)
"Zärtlich tastend, aber mit kristallin klarer Technik spielt Olga Scheps sich durch die g-moll-Ballade, fein abgemischte Walzer, zwei sensibel genommene Nocturnes, zwei Mazurken und diverse Etüden."
(Die Welt)
"Die Chopin-CD des Jahres kommt von der 23jährigen Pianistin Olga Scheps, die mit einem Chopin-Recital ihr sensationelles Debüt bei Sony gibt."
(Madame)
„Die erst 23-Jährige spielt so beseelt, dass man einfach zuhören muss. Wunderschön etwa die berühmte Ballade opus 23. Träumerisch und voller Klangfluten.“
(Hörzu)
„Poetisch erfüllte Brillanz. Olga Scheps’ beeindruckender Klavierabend beim Heidelberger Frühling.“
„…fesselte durch vitale Virtuosität und feine Klangkunst. [...] Olga Scheps überzeugte durch klangerlesene Noblesse, elegante Grandezza und wohl tuend unaffektierte Brillanz. Ihr Chopin-Spiel kennt keine sentimentalen oder virtuosen Mätzchen, sondern dient den stets den Prinzipien der Geschlossenheit und Ausgewogenheit.“
(Rhein-Neckar-Zeitung, zum Konzert am 11.4. / Heidelberger Frühling)
„Olga Scheps versteht Chopin wie keine zweite junge Pianistin.“
„Schweben, singen, tanzen [...] „Olga Scheps kann herrlich singen, bruchlose Legato-Linien ziehen.“
(Mannheimer Morgen, zum Konzert am 11.4. / Heidelberger Frühling)
„Klangzauber einer Diva“
„Olga Scheps verfügt über einen außerordentlichen Klangsinn. Die Vielfalt ihrer Klangnuancen ist beeindruckend. [..] „Die meisten Tastenjünger erreichen ein ganzes Leben lang nicht den Klangzauber oder Zauberklang der jungen Scheps.“
(Heilbronner Stimme, zum Konzert am 12.4. / Heilbronn)
„Eines der hoffnungsvollsten Talente am Klavierhimmel. [...] Mit Liszts zweitem Klavierkonzert stellte sie ihre imposanten technischen Fähigkeiten unter Beweis. [...] feinst abgestufte Dynamikschattierungen, perlender Anschlag und die Fähigkeit, große musikalische Spannungsbögen zu bauen.“
(Neue Presse, zu Konzerten am 29./30.4. Hannover)
„Nicht nur im ‚Marziale’ zeigte die Klavierlöwin die Pranken. Und demonstrierte anschließend in Chopins Des-Dur-Nocturne, dass sie auch den intimen Nachtgesang sicher beherrscht.“
(Hannoversche Allgemeine Zeitung, zu Konzerten am 29./30.4. Hannover)
„Olga Scheps Interpretationen sind bis in die Haarspitzen bezaubernd“
(Die Kopfhörer – CD der Woche)
“Perfektes Geschenk. Das Album “Chopin” der jungen Pianistin Olga Scheps das ist mit Sicherheit das schönste Geburtstagsgeschenk für zu Hause. Sie spielt die beliebten Etüden, Walzer und Nocturnes, und in Gedanken ist sie so sehr bei dem romantischen Komponisten, wie es nur mit einer selbstverständlichen technischen Perfektion geht: nicht verträumt, sondern verinnerlicht.“
(Brigitte, 24.2.2010)
„Die FAZ bezeichnete sie schon als „neuen Stern am Chopin-Himmel“. Und ihre kürzlich erschienene erste CD bestätigt das eindrucksvoll. Technisch virtuose Brillanz, innigster Ausdruck sowie Kraft und Leidenschaft gehen da eine besondere Symbiose ein…“
(Kölnische Rundschau, 10.02.2010)
Sie ist eine der interessantesten Newcomerinnen in der deutschen Klavierszene.
Die in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Pianistin Olga Scheps gab 2009 ihr Debüt beim renommierten Klavierfestival Ruhr und sorgte erst kürzlich für Begeisterung in der ausverkauften Münchner Philharmonie. Die Debüt-CD der gerade einmal 22 Jahre jungen Pianistin vereint die schönsten Werke von Chopin auf einer CD: die berühmte Ballade g-Moll, tänzerische Walzer und Mazurken, träumerische Nocturnes sowie die selten eingespielten „Trois Nouvelles Études“.
Die Aufnahme entstand in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin, die für ihre besondere Akustik bekannt ist. Dazu gibt es auf der CD als Bonustrack Chopins Fantasie op. 49, live aufgenommen beim Klavierfestival Ruhr 2009.
Eine poetisch-überzeugende Visitenkarte der attraktiven Newcomerin und Schülerin von Alfred Brendel, die zu den großen Klavier-Talenten ihrer Generation zählt:
Olga Scheps, der „neue Stern am Chopin-Himmel“ so urteilte die FAZ nach einem ihrer Konzerte.